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Der Rote -Grütze-Krieg
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Seite 1 von 1 • Austausch •
Der Rote -Grütze-Krieg
Das hat der Wattwurm
sich was eingebrockt!
Liebe
,
die Rote Grütze wird zum Problem, je mehr man nachfragt. Eines weiß ich auf jeden Fall, ich mag die Schleswig Holsteiner Variante am liebsten, wo die Delikatesse stichfest ist und in Vanillesoße schwimmt. Meine Kids bevorzugten die Hamburger Variante und die mit Perl-Sago aus Bremen hat meine Mutter gemacht, das Rezept von einer Nachbarin in Bremerhaven. ich werde deshalb dieses auch später als "Bremer Rote Grütze" einsetzen.
Hier nun der Schmunzelartikel zum "Rote-Grütze-Krieg":
Küchenkrieg der Hanseaten – Quelle: "s'Bäckerblättle", Sommer 2004, Stuttgart (Obertürkheim)
Wie die Rote Grütze nicht nur die Gemüter der Feinschmecker, sondern auch die der sonst so kühlen Politiker erhitzt hat
Über Geschmack lässt sich nicht streiten, heißt es. Von wegen. Vor rund 20 Jahren gerieten zwei
Senatoren, einer aus Hamburg, der andere aus Bremen, beim Thema Rote Grütze so heftig
aneinander, dass nur noch ein unabhängiger Schiedsrichter den Disput schlichten konnte.
Es ging um die Frage, welche Stadt die beste Rote Grütze macht, Hamburg oder Bremen, die
ewigen Rivalen.
Beide Politiker kämpften erbittert um die Ehre ihrer Stadt, aber der Gaumen des Unabhängigen
entschied schließlich zugunsten des Hamburger Rezepts – was dem Bremer Genossen natürlich gar
nicht schmeckte.
Viele Rätsel
Sicher, beim Test habe es „Unsicherheitsfaktoren“ gegeben, räumte der Richter ein, allein die
Geschmacksunterschiede der Beeren… Unsicherheiten gibt es im Übrigen auch bei der Frage nach
dem Urheber, der ebenso unbekannt ist wie Zeitpunkt und Ort der Erfindung.
Ursprünglich war die Grütze auch kein Früchte-, sondern ein Getreidebrei. Mit Wasser, Milch oder Brühe angerührt, war sie jahrhundertlang Hauptnahrungsmittel der ländlichen Bevölkerung.
Einige vermuten, dass irgendwann roter Beerensaft dazukam. Andere sagen, die Hamburger Rote Grütze entwickelte sich aus der Müllje, einem aus verschiedenen Früchten gekochtem Gericht, das, mit Zwieback angedickt, an heißen Sommertagen gegessen wurde.
Sicher ist, dass der Fruchtbrei vor allem in der plattdeutschen Küstenregion aufgetischt wurde – auch die Dänen zählen die „Røde grød“ zu ihren Nationalspeisen. Im 19. Jahrhundert tauchte die Hamburger Rote Grütze erstmals in Kochbüchern auf, eine Art Beerensuppe, die immer weiter verfeinert wurde. Man fand heraus, dass Himbeeren am besten mit Johannisbeeren harmonisierten, und diese Mischung blieb lange unangefochten. Erst seit in den siebziger Jahren Edelköche und Gourmets über das Rezept herfielen, herrscht Zwist. Die Fachwelt
streitet darüber, welche Früchte in die echte Rote Grütze kommen, ob sie klar ist oder gebunden, welche Beilage die einzig wahre ist: Sahne? Milch? Vanillesauce? Bisher hat sich kein Politiker mehr dazu berufen gefühlt, das Thema aufzunehmen und per Verordnung festzulegen, was in eine Rote Grütze gehört. So bleibt wohl jeder Koch sein eigener Richter.
Liebe Grüße, W.Wattwurm
sich was eingebrockt!Liebe
,die Rote Grütze wird zum Problem, je mehr man nachfragt. Eines weiß ich auf jeden Fall, ich mag die Schleswig Holsteiner Variante am liebsten, wo die Delikatesse stichfest ist und in Vanillesoße schwimmt. Meine Kids bevorzugten die Hamburger Variante und die mit Perl-Sago aus Bremen hat meine Mutter gemacht, das Rezept von einer Nachbarin in Bremerhaven. ich werde deshalb dieses auch später als "Bremer Rote Grütze" einsetzen.
Hier nun der Schmunzelartikel zum "Rote-Grütze-Krieg":
Küchenkrieg der Hanseaten – Quelle: "s'Bäckerblättle", Sommer 2004, Stuttgart (Obertürkheim)
Wie die Rote Grütze nicht nur die Gemüter der Feinschmecker, sondern auch die der sonst so kühlen Politiker erhitzt hat
Über Geschmack lässt sich nicht streiten, heißt es. Von wegen. Vor rund 20 Jahren gerieten zwei
Senatoren, einer aus Hamburg, der andere aus Bremen, beim Thema Rote Grütze so heftig
aneinander, dass nur noch ein unabhängiger Schiedsrichter den Disput schlichten konnte.
Es ging um die Frage, welche Stadt die beste Rote Grütze macht, Hamburg oder Bremen, die
ewigen Rivalen.
Beide Politiker kämpften erbittert um die Ehre ihrer Stadt, aber der Gaumen des Unabhängigen
entschied schließlich zugunsten des Hamburger Rezepts – was dem Bremer Genossen natürlich gar
nicht schmeckte.
Viele Rätsel
Sicher, beim Test habe es „Unsicherheitsfaktoren“ gegeben, räumte der Richter ein, allein die
Geschmacksunterschiede der Beeren… Unsicherheiten gibt es im Übrigen auch bei der Frage nach
dem Urheber, der ebenso unbekannt ist wie Zeitpunkt und Ort der Erfindung.
Ursprünglich war die Grütze auch kein Früchte-, sondern ein Getreidebrei. Mit Wasser, Milch oder Brühe angerührt, war sie jahrhundertlang Hauptnahrungsmittel der ländlichen Bevölkerung.
Einige vermuten, dass irgendwann roter Beerensaft dazukam. Andere sagen, die Hamburger Rote Grütze entwickelte sich aus der Müllje, einem aus verschiedenen Früchten gekochtem Gericht, das, mit Zwieback angedickt, an heißen Sommertagen gegessen wurde.
Sicher ist, dass der Fruchtbrei vor allem in der plattdeutschen Küstenregion aufgetischt wurde – auch die Dänen zählen die „Røde grød“ zu ihren Nationalspeisen. Im 19. Jahrhundert tauchte die Hamburger Rote Grütze erstmals in Kochbüchern auf, eine Art Beerensuppe, die immer weiter verfeinert wurde. Man fand heraus, dass Himbeeren am besten mit Johannisbeeren harmonisierten, und diese Mischung blieb lange unangefochten. Erst seit in den siebziger Jahren Edelköche und Gourmets über das Rezept herfielen, herrscht Zwist. Die Fachwelt
streitet darüber, welche Früchte in die echte Rote Grütze kommen, ob sie klar ist oder gebunden, welche Beilage die einzig wahre ist: Sahne? Milch? Vanillesauce? Bisher hat sich kein Politiker mehr dazu berufen gefühlt, das Thema aufzunehmen und per Verordnung festzulegen, was in eine Rote Grütze gehört. So bleibt wohl jeder Koch sein eigener Richter.
Liebe Grüße, W.Wattwurm


Willy_Wattwurm-

Humor: Etwa vergleichbar mit Buster Keaton
Oberlehrers Notizen
: Hütet sein Schaf …
Kopfnoten: -

Re: Der Rote -Grütze-Krieg
Ha, Willy, ich weiß, wer die beste rote Grütze macht!!
Nämlich...ICH...zumindest nach Aussage von Göga und Freunden

Nämlich...ICH...zumindest nach Aussage von Göga und Freunden

nefissa- V.I.P.
-

Humor: manchmal rabenschwarz :-))
Oberlehrers Notizen
: Vorsicht! Mag Chardonnay und Froschschenkel.
Kopfnoten:
Re: Der Rote -Grütze-Krieg
.....und esse sie alle!!! so lange sie nicht sauer sind!
Mit Vanillesauce, mit Eis, mit....HHHHHH Genuss!
Kochdrachenmaus
Mit Vanillesauce, mit Eis, mit....HHHHHH Genuss!

Kochdrachenmaus- Hamburger Frosch-Mouse

-

Humor: aber sicher doch (-;
Oberlehrers Notizen
:
Kopfnoten: -

Re: Der Rote -Grütze-Krieg
Hallo Gaby,
lass mal hören, Dein Rezept. Ich mag rote Grütze auch sehr gern hmmmmm
LG
Ursula
lass mal hören, Dein Rezept. Ich mag rote Grütze auch sehr gern hmmmmm
LG
Ursula

Ursula-

Oberlehrers Notizen
: Seid lieb zu mir.
Kopfnoten:
Re: Der Rote -Grütze-Krieg
Rote Grüze. Da läuft mir direkt das was im Mund zusammen. Möchte das Rezept auch gerne mal wissen. Hört sich nämlich ausgesprochen gut an. Mit Vanillesauce und Eis... 


Julian-

Humor: Toastbrotig
Oberlehrers Notizen
: Sag Du noch einmal Küken, dann rupfe ich Dir die Federn !
Kopfnoten:
Hier findet Ihr das gewuenschte Rezept
Hallo Ihr Lieben,
Mit Verlaub, der Einfachheitshalber gebe ich Euch hier den Link zu Gabys Rote Gruetze.
LG Cindy
Mit Verlaub, der Einfachheitshalber gebe ich Euch hier den Link zu Gabys Rote Gruetze.
LG Cindy
Selig sind die Wuscheligen
quargl- What's up?

-

Humor: Bin meist zum Zwinkern aufgelegt
Oberlehrers Notizen
: St. Wuschel bless my life. oder... Warum einfach, wenn es wuschelig geht.
Kopfnoten:
Re: Der Rote -Grütze-Krieg
Cindy, hätte ich auch selbst drauf kommen können!
Dankeschön
Wollte einmal ordentlich sein und hab es bei Desserts eingegeben...

Wollte einmal ordentlich sein und hab es bei Desserts eingegeben...

nefissa- V.I.P.
-

Humor: manchmal rabenschwarz :-))
Oberlehrers Notizen
: Vorsicht! Mag Chardonnay und Froschschenkel.
Kopfnoten:
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